TuS Pützchen 05 Seniorenfußballabteilung

 

 

 

Spielberichte Ennert, Plittersdorf, Geislar und Wachtberg:

 

TuS Pützchen – SV Wachtberg                                 0:0

 

Nachdem es gegen Geislar den Schritt zurück gab, gab es heute einen Doppelschritt nach Vorne. Wachtberg kam als Tabellendritter nach Pützchen.

 

Das heutige Spiel diente jeglichem Lehrbuch, wie wichtig es ist, die Null solange wie möglich zu halten. Je länger das Spiel dauerte umso mehr Selbstvertrauen gewann Pützchen und Wachtberg wurde immer verzweifelter. In der ersten Hälfte hatte Wachtberg das Spiel optisch im Griff und konnte aus dem einen oder anderen Wackler auf Pützchener Seite eine Art Torchance entwickeln, die aber von Jacky entschärft wurden. Konsequent liefen die Tussen die Räume zu, so dass Wachtberg nicht zu einem vernünftigen Spielaufbau gekommen ist. So nach 15 min stellten die Damen aus Pützchen dann fest, dass im heutigen Spiel was geht und wurden immer mutiger. Der Ein oder Andere Angriff lief Richtung des Wachtberger Tores. (Copy/Paste) Wie in den vergangenen Wochen fehlte der zwingende Torabschluss….. Bei einem Ballverlust von Pützchen störte Nicole unermüdlich das Aufbauspiel auf der Wachtberger Seite und erzwang somit einige indirekte Balleroberungen.

Mit anfänglichem Glück hatten sich die Tussen das Unentschieden zur Halbzeit mehr als verdient.

 

Wer jetzt in der 2. Hz einen Sturmlauf von Wachtberg erwartete, sah sich getäuscht. Pützchen stemmte sich dagegen und ließ den Wachtbergerinnen keine Torchance mehr. Im Spiel nach vorne wurde Pützchen auch immer sicherer. Leider kam der entscheidende Pass nicht durch. Mitte der 2. Halbzeit lief das Spiel dann nur noch in Richtung des Wachtberger Tores. Nun besagt halt die Fußballweisheit, dass Dir das Glück auch fehlt, wenn Du im Tabellenkeller stehst. So war es dann auch und der Ball fand nicht den Weg in das Wachtberger Tor. Auch nicht nach einem sehenswerten Freistoß von Marie, der aus 25 Meter fast im Winkel gelandet wäre. Die Wachtberger Torhüterin konnte den Ball nicht festhalten, doch leider sprang er dann um den Pfosten ins Toraus.

 

Bemerkenswert war, das Pützchen von der 80. bis zur 85 min. zu zehnt spielte, da Cata sich um eine verletzte Wachtberger Spielerin kümmerte.

 

War es doch in den vergangenen Spielen so, das die Leistung stimmte, aber am Ende nichts heraus sprang, hatte Pützchen heute beim Abpfiff die Gewissheit, dass die Mädels etwas behalten konnten. Sicher kann man heute Sätze wie „Eine für Alle, Alle für Eine“ oder „Wir sind ein Team“ oder „Well done“ oder, oder, oder anführen, aber das Beste ist, das die Tussen sich heute auch mit einem zählbaren Punkt für eine tolle engagierte Teamleistung belohnt haben.

 

 

 

FC Eintracht Geislar – TuS Pützchen                      3:0

 

Nach dem Motto 2 vor und einen zurück, war dieses Spiel als 3. nach der Osterpause der Schritt zurück. Vermutlich war es die Uhrzeit. Pützchen fand nur phasenweise ins Spiel und dann war das Spiel auch schon zu Ende.

 

 

 

TuS Pützchen – SSV Plittersdorf                              0:2

 

Das Hinspiel in Plittersdorf verloren die Pützchenerinnen mit 1:9. So kamen die Damen aus Plittersdorf auch mit sehr großen Selbstvertrauen und knobelten gedanklich schon Ihre Torschützen aus. Keiner aus Plittersdorf hat damit gerechnet, dass das Spiel auf Augenhöhe standfindet sollte. Die Tussen konnten nahtlos an die gute Leistung aus dem Spiel in Ennert anknüpfen und gestalteten das Spiel mehr als ausgeglichen. Mit einem 0:1 aus Pützchener Sicht ging es dann in die Halbzeit.

Nach dem Pausentee spielte Pützchen weiter in Richtung des Plittersdorfer Tor. Wie in den vergangenen Wochen fehlte der zwingende Torabschluss, sonst, so sind sich die Zuschauer ziemlich einig, hätte das Spiel sicher eine andere Wendung genommen. Gegen Ende verließen den Tussen die Kräfte und Plittersdorf konnte auf 2:0 erhöhen.

 

Die Aussage „Arbeitssieg“ aus Plittersdorf bezeichnet im Fußball meistens ein Spiel, dass man glücklich gewonnen hat und einen der Gegner nicht nur mehr gefordert hat als man erwartete, sondern auch mindestens ein unentschieden verdient hätte. Und einen Punkt hatten die Damen aus Pützchen im Minimum verdient.

 

 

SV Ennert – Küdinghoven – TuS Pützchen           3:1

 

Im ersten Spiel nach der Osterpause ging es zum Nachbarn nach Ennert. Aufgrund der Verunsicherung die zweifelsfrei nach der Niederlage in Pech bestand, hatten die Mädels aus Pützchen Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen. Doch mit zunehmender Spieldauer merkten die Pützchenerinnen, dass man nicht chancenlos auf dem Platz war.

Wieder und wieder wurde Ennert in die eigene Hälfte gedrängt. Leider war es wie in den vergangenen Spielen, dass der zwingende Torabschluss nicht gelang. Aufgrund des Spielverlaufs war es dann auch sehr ärgerlich für Pützchen, dass Ennert aus 3 Torchancen 2 Tore machte.

Dennoch war dem Team in der Halbzeit anzumerken, das der Spielverlauf Selbstvertrauen gebracht hat. Sehr engagiert ging das Team in der 2. Hz ins Rennen und konnte auch hier das Heft in die Hand nehmen. Mehr als folgerichtig fiel der Anschluss durch Marie und es stand nur noch 2:1 für Ennert.

Der Anschluss machte dann auch die 2. Luft frei und die Tussen konnten das Spiel in die Hälfte von Ennert verlagern. Auch wenn Ennert ein paar Konter gelangen, war Pützchen dem Ausgleich erheblich näher als Ennert dem 3. Tor. Diese gelang dann doch nach einem Konter und stellte 10 min. vor Schluss den Endstand her. In den letzten 10 Min fehlte auf Pützchener Seite dann der Glaube das Spiel doch noch drehen zu können.

 

Satz es Tages von Nini:

Mädels wir haben zwar verloren, aber es hat mir im ersten Spiel sehr viel Spaß gemacht mit Euch zu spielen.

 

(S. Seitz)

 

Spielbericht vom 06.04.2014 (19. Spieltag)

FC Pech vs. TuSsen Pützchen 6-1 (3-1)

 

Aufgrund der Ausfälle war dem Team des TuS von der ersten Spielminute eine gewisse Verunsicherung anzumerken. Bereits in der 5 min. konnte Pech den ersten gefährlichen Angriff starten. Bis zu 10 min. dauerte es dann bevor die Tussen etwas mutiger ins Spiel kamen und selber Richtung Pecher Tor agieren konnten. Im Mittefeld wurde Druck ausgeübt und die Pecherinnen zu Fehlern gezwungen.

Ärgerlich, dass dann durch eine Standardsituation (Eckball) der Ball vom Knie einer Pecherin ins Tor flog. Nach diesem Rückschlag brauchten die Mädels aus Pützchen wieder einige Minuten um sich zu erholen. Kurz nachdem dies geschah, kam Pech zum 2. Treffer. Dieser ließ nun endgültig den Mut aus den Pützchener Knochen verschwinden. Dies ermöglichte dann auch den ersten Herausgespielten Treffer für Pech. Im direkten Gegenzug gelang Alex dann der Anschluss zum 1:3.

 

Die Geschichte der 2. Hälfte ist dann schnell erzählt. In Pützchen fehlte der Glaube das Spiel drehen zu können, was in der Summe zu 3 weiteren Gegentreffern führte. Spielende.

 

Fazit:

Wir könnten jetzt argumentieren, dass gegenüber dem Sieg der Vorwoche 3 Spielerinnen fehlten. Wir könnten auch damit argumentieren, dass 4 Spielerinnen angeschlagen aufs Feld liefen, wollen wir aber nicht. Wir haben schlecht verteidigt und den Gegnerinnen das Spiel, aufgrund grober Fehler im Teamverhalten, komplett geschenkt.

Andererseits liegt auch hier die Chance für die weiteren Spiele. Grobe Fehler können wir schnell abstellen.

 

(S. Seitz)

 

 

 

Spielbericht vom 30.03.2014 (18. Spieltag)

TuSsen Pützchen - TuS Roisdorf 2-1 (1-0)

 

Mit sehr viel Engagement begannen die Tussen heute das Spiel. Die Mannschaftsteile waren sehr geschlossen und es wurde gut verschoben. Alleine das Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten fehlt noch, dass aus der Feldüberlegenheit klare Torchancen erspielt wurden.

Nach 15 min legten die Pützchenerinnen dann die Zurückhaltung ab und begannen das Spiel komplett in die Hälfte der Gegnerinnen zu verlagern. Auch wenn der entscheidende Pass fehlte, war doch zu merken, dass das Selbstvertrauen mit zunehmender Spieldauer wächst.

So war es dann auch eine Energieleistung, die die Führung der Tussen brachte. Ina wurde von 2 Spielerinnen des Gegners gesperrt, bekam aber doch noch einen Fuß an den Ball und beförderte diesen zur viel umjubelten Führung über die Linie. S

ehr diszipliniert spielten die Tussen weiter und kamen zu weiteren kleinen Möglichkeiten. Roisdorf schaffte es zwischendurch immer wieder sich zu befreien, konnte aber nicht wirklich Gefahr vor dem Tor der Pützchenerinnen entwickeln, so dass es mit der 1:0 Führung in die Pause ging.


Pützchen hatte sich für die 2. Hälfte vorgenommen weiterhin so diszipliniert zu verteidigen und durch schnelle Angriffe ein weiteren Torerfolg zu erzielen. Schließlich war man gewarnt, da Roisdorf trotz Unterzahl auch gegen den Tabellenführer aus Roleber zum Torerfolg kam und dort nur mit 1:2 unterlag. Gesagt, getan, wurde weiterhin im Mittelfeld konsequent jeder Angriffsversuch unterbunden und versucht mit Pässen auf die Stürmerinnen Gefahr für das Roisdorfer Tor zu bringen, was auch zu Teilen gelang. Roisdorf versuchte dann mit langen Bällen in die Spitze zum Erfolg zu kommen. Einmal kam dann ein Ball durch und wir mussten den Ausgleich hinnehmen.

Tja und während Villarriba (Roisdorf) noch feiert, stellt Villabajo die Führung wieder her. Einen Pass auf Jessi konnte diese in einer Energieleistung mit einem satten Schuss aus spitzem Winkel zur erneuten Führung der Tussen nutzen. Dies geschah direkt nach dem Ausgleich.

Wer nun erwartete das Pützchen im Hurrastil die Entscheidung suchte, sah sich getäuscht. Sehr konsequent schloss Pützchen die Schießbude der Liga und ließ nur noch eine Torchance für Roisdorf zu. Dass dies zu Lasten der Offensivbemühungen ging, versteht sich von selbst. Auch wenn noch der ein oder andere Angriff Richtung Roisdorfer Tor gefahren wurde, wurde zu keiner Zeit vergessen, dass die Führung zu verteidigen ist. Das war dann auch der Schlüssel zum ersten Saisonerfolg.

Fazit: Von Nummer 1 bis 11 hat mit zunehmender Spieldauer jede Spielerin des TuS gemerkt, dass wir gewinnen können und entsprechend für das Team gekämpft. Somit haben wir uns heute selbst belohnt. Ich sags mal wie die Engländer: "Well Done. It was a great cinema."

 

(S. Seitz)

 

 

Spielbericht vom 16.03.2014 (16. Spieltag)

TuSsen Pützchen - SW Merzbach

TuS Pützchen gegen Merzbach 0:1

 

Sehr engagiert sind wir heute das Spiel angegangen. So war es auch folgerichtig, dass die erste viertel Stunde den Damen vom TuS gehört.

Das Spiel konnte mit ein paar kleinen Ausnahmen komplett in die Spielhälfte der Gegnerinnen verlagert werden. Als logische Konsequenz hat sich auch die ein oder andere Torchance ergeben. Ob dies nun ein neues Gefühl oder das fehlende Vertrauen in die eigene Stärke war, sein dahingestellt. Jedenfalls wurden etwas sorglos die Positionen halbherzig besetzt, so dass die Merzbacherinnen aufgebaut wurden.

15 min vor dem Ende der 1. Hälfte hatten die Tussen dann den Eindruck, das Merzbach genug mitgespielt hat und übernahmen wieder das Kommando.

 

Die 2. Hälfte begann wie die erste. Die Tussen kamen bis an das Tor der Merzbacherinnen, ohne aber den finalen Torschuss setzen zu können. Dann passierte das unfuckingfassbare, Merzbach macht ein Tor.

Nach dem Tor übernahmen die Pützchenerinnen dann komplett die Feldüberlegenheit und erarbeiteten sich Torchancen, die aber leider alle nicht zwingend genug waren. Selbst wenn Merzbach einen Einwurf hatte, waren die Pützchenerinnen unterwegs um den Ball zu holen. Das Merzbacher Publikum ging vermutlich davon aus, dass sich die Erde dreht und der Ball dann irgendwann vorbei kommt.

Und weil alle zeitig zum Essen mussten, wurde die Zeit nicht nachgeholt, sondern etwas früher wie geplant abgepfiffen.

 

Fazit:

Hast Du kein Glück, dann kommt auch noch Pech dazu. Wenn Du vorne nicht triffst, rächt sich das. Vermutlich gibt‘s noch so knapp 1 Mio Sprüche und Klischees zum Thema, aber leider passen Sie.

 

Some things in life are bad, 
They can really make you mad, 
Other things just make you swear and curse, 
When you're chewing on life's gristle, 
Don't grumble, 
Give a whistle 
And this'll help things turn out for the best. 
And...

Always look on the bright side of life

 

(S. Seitz)

 

 

Spielbericht vom 09.03.2014 (15. Spieltag)

 

TuSsen Pützchen - BW Oedekoven

 

Das Spiel wurde beim Stand von 0:5 abgebrochen !

Nachdem 2 Trainingseinheiten unter der Woche krankheitsbedingt abgesagt werden mussten, zitterten wir bis Sonntag um 17:00 Uhr ob überhaupt genügend Spielerinnen zur Verfügung stehen. Es kam wie es kommen musste und wir konnten nur mit 9 Spielerinnen antreten.

Nach dem Motto aufgeben gilt nicht, krempelten die TuSsen die Arme hoch und hielten gegen 11 Oedekovenerinnen dagegen. Immer wieder versuchten die Gäste an das Pützchener Tor zu kommen, blieben aber erfolglos. Die 8 Feldspielerinnen des TuS verteidigten konsequent positionsgetreu. Wer nicht durchzählte hatte den Eindruck, dass die Damen vom TuS mit 2 Spielerinnen mehr auf dem Platz waren. Egal wo die Oedekovenerinnen hin spielten, die Pützchenerinnen waren schon da . So musste schon ein Weitschuss herhalten um das 0:1 für Oedekoven zu erzielen.
Der normale Betrachter erwartete nun den Einbruch der TuSsen. Aber, denkste Junge. Plötzlich spielten die Damen vom TuS mit ein paar schönen Kombinationen bis an den Oedekovener 16er. Bezeichnend war, das der Oedekovener Trainer seinen Unmut lautstark zum Ausdruck brachte.
Es dauerte dann weitere 20 min bis die Oedekovenerinnen einen Konter nutzten um mit 2:0 in Führung zu gehen. Das zeigt aber auch, dass die TuSsen trotz Unterzahl versucht haben, mitzuspielen und zum Torabschluss zu kommen.
Weitere Tore der Oedekovenerinnen sind dann den schwindenden Kräften auf Pützchener Seite und feinen Einzelleistungen der Nr 5 aus Oedekoven zuzuordnen.

Da neben den vom grippalen Infekt geschwächten Spielerinnen noch weitere Blessuren dazu kamen haben wir als Team entschieden nicht weiter zu spielen.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für das Verständnis nach Oedekoven und an den Schiedsrichter.

Fazit:
Eine für Alle, Alle für Eine.
Wenn die Bayern sagen, Mir san Mir, dann sagen wir Mir sans erst recht!
Danke an das Team für das beherzte Auftreten.
Macht Spaß und Mut für die Rückrunde.
(c) St. Seitz