TuS Pützchen 05 Seniorenfußballabteilung

Spielberichte TuSsen Saison 2011/ 2012:

TuS Pützchen - SV Wachtberg 1:4 (0:2)

Kader:

Jenny, Svenja, Holzi, Natascha, Anke, Steffi, Julia, Inga

Tore:

0:1 (SVW/41.Minute)

0:2 (SVW/45.Minute)

0:3 (SVW/55.Minute)

0:4 (SVW/72.Minute)

1:4 (Inga/79.Minute)

Karten:

keine

'Acht'ungserfolg im Spiel gegen Wachtberg - TuSsen moralischer Sieger

Im vorletzten Heimspiel der Saison 2011/2012 trafen die TuSsen auf den SV Wachtberg. Verletzungsbedingt und aus disziplinarischen Gründen musste/wollte der Trainer der TuSsen heute auf eine Mannschaft von nur 8 Spielerinnen zurück greifen.

Diese präsentierte sich allerdings über 90 Minuten hinweg aufopfernd kämpferisch und zeigte so viel Engagement in allen Bereichen wie es sonst nur in der Hinrunde gegen Rheinbach (0:2) zu erkennen war.

 

Wachtberg war in Halbzeit 1 aufgrund der zahlmäßigen Überlegenheit logischer Weise die Mannschaft mit den höheren Spielanteilen.

Pützchens Viererkette schaffte es immer wieder sich perfekt zwischen Ball und Gegner zu verschieben, sodass die Angriffe der Wachtbergerinnen kaum einen ernsthaften Torabschluss fanden.

Vor der Abwehr mit zwei Sechsern spielend schafften es Steffi und Julia sowohl in der defensive Zentrale zusätzlich für Ordnung zu sorgen als auch auf den Außen gemeinsam mit den Außenverteidigerinnen Anke und Natascha ihre Gegenspielerinnen zu doppeln. Taktisch war dies bisher zum ersten mal in dieser Spielzeit absolut diszipliniert, da sich jeder voll und ganz an seine Vorgaben hielt und sich durch nichts dabei verunsichern ließ.

Beinahe logisch ging nach vorne wenig bis nichts, jedoch ließen Natascha und Inga immer wieder erahnen das Wachtberg durchaus anfällig und nervös in ihrer Defensive war.

Kurz vor der Pause konnte Wachtberg dann durch einen Schuss außerhalb des Strafraums, welcher erst durch Svenja unglücklich abgefälscht wurde und Torhüterin Jenny anschließend ebenso unglücklich durch die Beine ging, in Führung gehen.

Sekunden vor der Halbzeit war es dann ein Fehlpass von Außen in die Mitte gespielt der Wachtbergs Stürmerin so zum Schuss kommen ließ, das dieser sich zwischen Jennys Händen und der Latte ins Netz senkte.

Dennoch ging man anschließend zur Halbzeitpause keineswegs mit hängenden Köpfen in die Kabine.

Statt dessen war man bei der Halbzeitbesprechung absolut positiv gestimmt aufgrund der eigenen starken Leistung bisher.

Zudem hatte man mit einem 0:2 Rückstand nun auch wirklich nichts mehr zu verlieren und konnte etwas offensiver aufgestellt in den zweiten Durchgang gehen.

Nach einem Abstoß unmittelbar zum Gegner ließ es sich dieser zwar nicht nehmen das 0:3 verhältnismäßig "einfach" zu erzielen, jedoch war es in der Folge ein mittlerweile offenerer Schlagabtausch als noch im ersten Durchgang. Daran änderte auch nichts Gegentreffer Nummer vier der nach einer Ecke des Gegners entstand.

Weiterhin mit viel Herzblut aller 7 Feldspielerinnen spielend wollte man doch zumindest einen Treffer erzielen, was rund zehn Minuten vor Schluss auch gelang, nachdem zuvor bereits zwei Konter der 05erinnen erst in letzter Sekunde gestoppt werden konnten durch Wachtbergs Libera.

Svenja setzte sich zum wiederholten male im Mittelfeld gegen ihre Gegenspielerin durch und konnte die im freien Raum lauernde Inga perfekt freispielen. Diese bewies frei auf die Torhüterin zulaufend all ihre 'coolness' und netzte locker zum 1:4 ein, was gleichzeitig auch der Endstand in einem Spiel sein sollte, bei dem man auf dem Papier zwar der klare Verlierer- aber aufopferungsvoll & mit guter Laune kämpfend, der moralische Sieger heute war, während der Gegner über weite Strecken falsche Arroganz bewies. Denn mal ehrlich: In Pützchen gewinnt man doch sonst gegen acht Spielerinnen mit sechs Toren Unterschied. ;-)

Fazit:

Man stelle sich einfach einmal vor: 11 Spielerinnen oder mehr, die Spieltag für Spieltag mit der gleichen Einstellung, Motivation, dem gleichen Herzblut ein Spiel über 90 Minuten bestreiten.

Heute habt ihr mit 8 Leuten das geschafft, was die letzten Spiele oft nicht ganz der Fall war: Ihr habt euch von allen Seiten Respekt verdient.

Vor allem habt ihr bei all dem aber Spaß gehabt gemeinsam auf dem Feld.

Also spätestens nach diesem "Sieg" heute: einfach abhaken was in letzter Zeit war und wieder optimistisch in die verbleibenden Spiele gehen, denn das können wir absolut mit solch einer Mannschaft!

Um es mit Steffis Worten einmal zu sagen:

STERNCHEN stolz-auf-euch-sei STERNCHEN :-)

 

Beste Spielerin(nen) heute:

Irgendwie schwer zu sagen, weil das echt mal alle heut geschafft haben ^^

 

(Chris Thimm)

 

 

 

 

13.11.2011 9. Spieltag TuS Damen vs. SW Merzbach Damen / Ergebnis 0-0 (1-1)

 

Kader:

Jenny E. - Natascha, Alina, Marina, Holzi - Claro, Stephanie, Jenny S., Inga - Kathi, Santa

(Jessi, Lisa K., Sylvia)


Tore:

1:0 Kathi (51. Spielminute)

1:1 -Merzbach- (53. Spielminute)

 

TuSsen-Heimserie hält auch im 4. Heimspiel

 

 

Pützchen -

 

Zuhause sind die TuSsen aus Pützchen weiterhin ungeschlagen, was in der Liga bisher sonst nur Rheinbach (1.Platz) und Wesseling (2.Platz) ebenfalls schafften.

Diese Serie zu halten, war allerdings ein hartes Stück Arbeit an diesem Tag:

 

In Halbzeit 1 fanden beide Mannschaften nur schwer in die Partie, die von der ersten Minute an jeden spüren ließ, dass es ein kampfbetontes Spiel werden würde.

So wurden vor allem im Mittelfeld viele Zweikämpfe geführt, die nur wenig Spielfluss aufkommen ließen.

Nach rund 25 Minuten hatte Pützchen dann die leichte Oberhand, ohne sich jedoch zwingende Torchancen heraus zu spielen, alle Torschüsse sorgten für eher wenig Gefahr für die gegnerische Torhüterin.

Merzbach kam vor allem durch die kleine und schnelle Stürmerin das ein oder andere Mal nach vorn, jedoch hatte "Werner" einen schweren Stand gegen Natascha und Alina, die ihre Aufgaben souverän meisterten.

Im Spiel nach vorne zeigte man über die gesamte erste Halbzeit zwar stellenweise gute Kombinationen, wurde aber in den entscheidenden Aktionen immer wieder -teils auch unfair- vom Gegner gestoppt.

Mit einem torlosen unentschieden ging man also in die Halbzeit.

 

In den zweiten Durchgang startete man nun mit einem offensiven 3-4-3, was ein klares Zeichen war, dieses Spiel gewinnen zu wollen.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit kam dann auch der Spielfluss, man kombinierte nun nach vorne und konnte den Gegner sichtlich mehr unter Druck setzen. Nach Jessica Blums Sturmlauf konnte sie zwar den Ball an der Torhüterin vorbei bringen, jedoch konnte Merzbachs Abwehrspielerin den Ball vor der Linie noch stoppen, was Kathi Pittelkow aber nicht daran hinderte klare Verhältnisse zu schaffen und den Ball zum 1:0 über die Linie zu bringen.

Anscheinend noch euphorisiert von Führung und Jubel ließ man sich in der Abwehr nur zwei Minuten später durch einen eigentlich ungefährlichen Ball überspielen. Merzbachs Stürmerin hatte in der Folge wenig Mühen den Ball an Torhüterin und Teamcaptain Jenny vorbei ins lange Eck zum Ausgleich einzuschießen.

Während man im Testspiel gegen Merzbach vor der Saison einen Rückstand innerhalb einer Minute egalisieren konnte, lief es diesmal also genau anders herum.

Nach dem Ausgleich von Merzbach wurde das Spiel dann wesentlich härter - leider auch verbal.

Dass Schiedsrichter der Partie, Hans-J. von Söhnen, u.a. die Beleidigungen als "nicht so schlimm" auslegte, ließ dem Gegner in der folgenden halben Stunde noch mehr Handlungsspielraum, was den Spielfluss wieder auf das Niveau der ersten Halbzeit herab brachte.

Zwar hatte Pützchen wie in Halbzeit 1 durchaus Chancen in Führung zu gehen, die Präzision der Torschüsse war an diesem Tag aber einfach nicht zielgenau ausgerichtet.

Merzbach sorgte vor allem in der letzten viertel Stunde des Spiels mit langen Bällen in die Spitze für Torgefahr, die meisten Torschüsse landeten aber entweder über oder neben dem Tor oder konnten im letzten Moment noch abgeblockt werden.

Bei Pützchen lief nur noch sehr wenig nach vorne und so mussten sich beide Mannschaften nach 90 Minuten mit einem 1:1 unentschieden zufrieden geben.

 

Fazit:

 Angesichts der Torchancenverteilung können und müssen wir heute mit dem unentschieden zufrieden sein.

Spielerisch war es heute keine Glanzleistung, jedoch muss man auch gegen "solche" Teams erst einmal den einen Punkt am Ende noch holen.

Positiv ist ausserdem, dass wir uns auf dem Spielfeld nicht auf eine teils unfaire Gangart eingelassen haben.

Mit fünf Punkten Vorsprung auf Platz 11 und immer noch einem Spiel weniger stehen wir absolut im Soll was das Saisonziel angeht.

In so ziemlich jedem Spiel ist eine Steigerung von uns zu erkennen, auch was u.a. die Laufwege angeht. Also können wir mit ruhigen Gewissen und mit Selbstvertrauen nächste Woche ins Wesseling-Spiel gehen, auch wenn sie dann wahrscheinlich nicht wie an diesem Spieltag gegen Geislar mit nur 9 Spielerinnen und ohne Spielerinnen aus der ersten Mannschaft auflaufen werden.

- Denn vor allem das Spiel in Rheinbach hat gezeigt, dass wir es auch den großen Teams durchaus schwer machen können!

 

(Spielbericht: Trainer Chris Thimm 13.11.2011)

 

 

 

06.11.2011 1. FC Hardtberg Damen vs. TuSsen / Ergebnis 1-5 (1-1)

 

Kader:

Jenny E. - Alina, Kathi, Santa, Natascha - Marina, Ina - Lisa K., Inga, Jenny S. - Claro

(Jessi B., Marie, Holzi)

 

Tore:

0:1 Jessica "Santa" Claus (08. Minute)

1:1 1.FCHardtberg (19. Minute)

1:2 Inga Obst (51. Minute)

1:3 Kathi Pittelkow (55. Minute)

1:4 Jessica Blum (59. Minute)

1:5 Jessica Blum (59. Minute)

 

Nicht nur der $%!?&$% verliert am Wochenende - Hardtberg auch.

 

Hardtberg -

 

Die von Schiedsrichter Kevin Imig geleitete Partie begann mit kurzer Verzögerung um 13:05 Uhr.

Weil man den Gegner trotz dessen Tabellensituation keinesfalls unterschätzen wollte, begann man mit einer sicheren 4-2-3-1 Formation.

Von Beginn an zeigten alle TuSsen den nötigen Willen, dieses Spiel gewinnen zu wollen.

So ging man nach einem satten Fernschuss von Santa bereits nach acht Minuten in Führung.

Anschließend beherrschte man zwar Ball und Gegner, jedoch lief bei den TuSsen zu viel durch die Mitte und so blieb immer wieder der entscheidende Pass in der teilweise als 8er Kette agierenden Hardtberger Abwehr hängen.

Nach rund zwanzig Minuten hatte Hardtberg dann die erste Torchance und konnte diese auch eiskalt nutzen: Den von Hardtberg herein gebrachten Freistoß seitlich vom 16er konnte Santa mit dem Kopf nicht mehr erreichen und so hatte die Hardtberger Stürmerin keine Mühen den Ball erst unter Kontrolle zu bringen um ihn dann an der chancenlosen Torhüterin Jenny vorbei ins Tor zu schieben. Somit stand es wieder unentschieden, 1:1.

In der Folge erspielten sich die TuSsen zwar weitere Torchancen und waren auch feldüberlegen, konnten diese aber nicht in einen zählbaren Erfolg ummünzen.

Vor Ende der ersten Halbzeit sah die zuvor eingewechselte Jessica Blum noch die gelbe Karte, nachdem sie laut dem Schiedsrichter mit gestreckten Bein in einen Zweikampf ging.

Eine harte und leicht zweifelhafte Entscheidung in einer fair geführten 1. Halbzeit.

 

Mit einem 1:1 ging es dann auch in die Pause, in der die Marschrichtung für die zweite Hälfte natürlich klar war: noch mehr nach vorn spielen, noch mehr aufs Tor schießen und die herausgespielten Torchancen ausnutzen.

Um dies zu verwirklichen stellte man das Spielsystem auf ein offensives 3-4-3 um, mehr Offensive ging also so gut wie gar nicht.

 

Mit dem Anstoß zur zweiten Halbzeit legten die TuSsen auch gleich los und konnten nach einem schönen Angriff durch Spielmacherin Inga Obst mit 2:1 in Führung gehen.

Dies war der Beginn der "magischen" 8-Minuten von Pützchen.

Nur vier Minuten später spielte Torschützin Inga Obst den Ball auf Kathi Pittelkow, die den Ball allein auf die Hardtberger Torhüterin zulaufend unter die Latte zum 1:3 knallen konnte.

Erneut vier Minuten später konnte dann auch Jessica Blum ihre Kaltschnäuzigkeit vorm Tor beweisen und den Ball zum 1:4 in die Maschen setzen.

In 8 Minuten 3 Tore zu erzielen - ein zwar junger, aber wohl schwer zu brechender TuSsen Rekord!

In den folgenden zehn Minuten nahm man etwas das Tempo heraus und so konnte Hardtberg zwar durch einige wenige Konter ansatzweise für Torgefahr sorgen, aber scheiterte an dem guten Stellungsspiel von Torhüterin & Captain Jenny.

Als man dann wieder beschloss etwas mehr gezielt nach vorn zu spielen, konnte nach schöner Kombination im Mittelfeld erneut Jessica Blum in der 70. Spielminute den Ball im Tor zum 1:5 unterbringen.

In der Folge machte sich beim FC dann Frust bemerkbar, dachte man doch anscheinend durch "Heimkehrerin" und die wohl mit Abstand beste Spielerin auf Hardtberger Seite, Tülay Pirhan, die anstehenden Spiele mit Selbstverständlichkeit gewinnen zu können.

Nach einer Rangelei mit- und mehrfachen Drohungen gegen u.a. Stürmerin Jessica Blum, zeigte der Schiedsrichter für die Hardtbergerin in der 80. Spielminute anstatt die rote nur die gelbe Karte - und gab sie für Jessica Blum ebenfalls, was gleichzeitig gelb-rot bedeutete nach der eher zweifelhaften ersten gelben Karte im ersten Spielabschnitt.

Aber auch mit zehn TuSsen hatte man das Spiel und Gegner absolut in Griff und kann in den letzten zehn Minuten lediglich bemängeln, trotz Unterzahl nicht noch mehr Tore gemacht zu haben, da allen voran Hardtbergs Torhüterin mehr Comedy-Faktor bewies als ihrer Position gerecht zu werden.

Nach 90 Minuten endete die Partie also mit 5:1 für die TuSsen, die somit das nötige Selbstvertrauen gewonnen haben um gegen einen schweren Gegner wie Merzbach nächste Woche bestehen zu können. - Zudem man zuhause als eine der wenigen Mannschaften der Liga noch ungeschlagen ist in dieser Spielzeit.

 

Fazit:

 So geht Fußall! - Vor allem in Halbzeit zwei haben alle auch im Spiel nach vorne gezeigt was wir können. Auch wenn wir zwar mehr Tore hätten machen können, muss man zunächst einmal anerkennen, überhaupt 5 geschossen zu haben. In der Vorbereitung wäre es wohl möglich trotz der gleichen Torchancen noch auf ein unentschieden hinaus gelaufen, in dem wir den Chancen hinterher getrauert hätten anschließend.

Nächsten Sonntag wollen wir unsere Heimstärke gegen eine starke Truppe aus Merzbach beweisen, wenn wir das schaffen, rücken wir wieder einen Platz höher.

Um das zu packen, müssen alle von Beginn an wieder so konzentriert sein wie zuletzt auch.

Dann wird es schwer für viele Mannschaften gegen uns zu gewinnen, also lasst uns gemeinsam am Sonntag noch mal einen "Großen" ärgern! ;-)
Super Spiel heute von allen, auch (wieder einmal) von den jungen Wilden in unserem Team.

Spielerin des Tages:
Inga Obst, die teilweise fast schon unheimlich geniale Bälle gespielt aber auch behauptet hat mit "Hacke, Spitze, 1,2,3" und sich wieder einmal mit einem Tor selbst belohnt hat!

 

(Spielbericht: Trainer Chris Thimm 06.11.2011)

 

 

 

02.11.2011 1. FC Rheinbach Damen vs. TuSsen / Ergebnis 2-0 (1-0)

 

Kader:

Jenny E. - Kathi - Alina, Jenny S., Ina - Santa - Marina - Lisa K., Marie. - Inga - Jessi

(Daniela, Julia,)

 

Tore:

1:0 Ira Meyer      (Rheinbach/19. Minute)

2:0 Ira Meyer      (Rheinbach/69. Minute)

 

 

TuSsen schlagen sich tapfer gegen starken und fairen Gegner

 

Rheinbach -

 

Um 20:10 Uhr erfolgte der Anstoß in und gegen den klaren Favoriten, Rheinbach.

Da man sich im Vorfeld bereits auf das spielstarke Team von Spielertrainerin Verena Willinek versuchte, so gut wie nur möglich einzustellen, sollte es über die gesamten 90 Minuten eine kampfbetonte, jedoch absolut faire Partie werden gegen den FC.

 

Die erste Chance im Spiel hatte jedoch Pützchen, nachdem die flinke Jessica Blum gefährlich über die Außen stürmte und den Ball an der herausgeeilten Torhüterin aus spitzen Winkel vorbei schob.

In letzter Sekunde konnte Rheinbachs Abwehrspielerin den Ball jedoch von der Torlinie schießen.

 

Zuvor musste bereits kurz nach Anpfiff die Partie für 2 Minuten unterbrochen werden, nachdem ein sehr aufmerksamer Zuschauer auf Seiten der TuSsen ein sich neben dem eigenen 16-Meterraum befindendes, drittes Tor bemerkte und dies lautstark dem Schiedsrichter mitteilte.

Nachdem der Unparteiische Wilfried Bechlenberg das überflüssige Tor vom Spielfeld entfernte, wurde wie gewohnt wieder auf zwei Tore gespielt.

 

Anschließend beschränkte sich Pützchen auf das Lauern auf einen Konter, während man im Mittelfeld geschickt die Räume eng machte und von hinten heraus ein gutes Stellungsspiel zeigte.

So machte es man dem Gegner immer wieder sehr schwer den entscheidenden Pass spielen zu können.

 

Nach rund einer viertel Stunde fand Rheinbach dann aber immer besser ins Spiel und so wurde es das erwartete Spiel auf ein Tor.

Hierbei konnte sich Torhüterin Jenny immer wieder durch gutes Stellungsspiel auszeichnen, aber auch die Abwehrspielerinnen der TuSsen konnten ein ums andere Mal den Ball in höchster Not souverän klären.

 

Dass das Gegentor nach rund 20 Minuten fiel, war für Rheinbach zwar mittlerweile hoch verdient, allerdings war es von TuSsen Seite trotzdem vermeidbar, da dem Tor ein absolut unglücklicher, individueller Fehler vorausging, bei dem selbst Torhüterin und Mannschaftskapitän Jenny nichts mehr machen konnte.

 

Die TuSsen zeigten sich dennoch keineswegs geschockt durch den Gegentreffer und machten auch keinerlei Anzeichen nun "einzubrechen", was man auf Rheinbacher Seite wahrscheinlich vermutete und zum Teil auch hoffte.

Stattdessen scheiterte der nun völlig spielbestimmende FC immer wieder an Jenny im Tor und/oder an den Abwehrspielerinnen, allen voran Innenverteidigerin Kathi die hinten heraus zahlreiche Bälle klären konnte im 1 gegen 1.

 

Nach 45+1 Spielminuten war dann Halbzeit und einige der TuSsen sichtlich ermüdet durch das enorm schnelle Passspiel vom Gegner und dessen ebenso großer Laufstärke.

Dennoch war man mit dem 0:1 mehr als positiv von sich selbst überrascht und so waren die Vorgaben für die zweite Hälfte klar:

Die Räume weiterhin eng machen und von hinten heraus versuchen ein oder zwei gefährliche Konter zu spielen, die dann für ein Tor sorgen sollen.

Personalbedingt musste man umstellen, da Spielmacherin Inga Obst angeschlagen war und man keine weitere Verletzung riskieren wollte.

Für sie rückte die bereits im ersten Durchgang eingewechselte Julia ins Team.

 

Vor dem Wiederanpfiff bildeten alle TuSsen noch einmal einen Teamkreis um sich gegenseitig für den zweiten Durchgang einzustimmen.

Sofort nach Anpfiff machte Rheinbach jedoch deutlich, schnellst möglich das zweite - und somit wohl entscheidende Tor - machen zu wollen.

Allerdings zeigten sich die TuSsen auch im zweiten Durchgang sehr konzentriert und kämpften mit viel Leidenschaft um jeden Ball, was sogar dem Gegner imponierte.

Mitte der zweiten Hälfte wechselte man noch Daniela Haubrichs für Lisa Kowalski ein, die ebenfalls wie viele andere heute ihre Aufgabe zu 100% erfüllt hatte.

 

Nach 24 Minuten im zweiten Durchgang, also in der 69. Spielminute, konnte sich Rheinbachs Stürmerin dann aber doch durchsetzen nach einem schönen Pass in den freien Raum und kam mit der Fußspitze die berühmte Millisekunde früher an den Ball als die herausgestürmte Jenny.

- 2:0 für den FC.

Damit war die Partie endgültig entschieden, jedoch steckten die TuSsen nicht auf und hielten immer wieder gegen die Dauerangriffe stand.

 

Vor allem erneut Torhüterin Jenny konnte sich bei noch vielen folgenden Torschüssen (die viele bzw. die meisten eigentlich bereits im Tor sahen) super auszeichnen, wofür sie fairerweise sogar Extra-Lob von Gegner und sogar Schiedsrichter erhielt.

 

In der 83. Spielminute dann noch mal ein kurzer "Aufreger", der sich aber zum Glück schnell als doch keiner entpuppen sollte in dieser fairen Partie:

Innenverteidigerin Katharina Pittelkow sah nach einem Zusammenstoß mit ihrer Gegenspielerin (zurecht) die gelbe Karte, der Schrei der Rheinbacher Spielerin resultierte zum Glück nur daraus, dass sie Kathi übersah und sich erschreckte.

Beide Spielerinnen gaben sich anschließend die Hand und lachten am Ende sogar über diese Situation.

 

Nach 90 Minuten pfiff Schiedsrichter Wilfried Bechlenberg (Laufleistung stolze 9,5 km!!!) die einseitige Partie dann auch ab.

Somit war es am Ende eine starke Leistung aller TuSsen gegen einen spielstarken, sehr fairen und vor allem gleichzeitig absolut sympathischen Gegner aus Rheinbach.

Die Spielerin des Tages war schnell gefunden:

Team-Captain und Torhüterin Jenny, die sagenhafte 25 Torschüsse auf ihr Tor bekam und davon 23(!) entschärfen konnte. Ohne Frage eine starke Leistung!

 

Fazit: 

Der Spielbericht selber erzählt es eigentlich am besten.

Es haben heute alle eine super Leistung gezeigt und ihr könnt zurecht Stolz auf euch sein, wer hätte vor dem Spiel gedacht dass es "nur" ein 0:2 wird.

Hätten wir am Anfang das 1:0 selber gemacht, dann hätte ich mich draußen an der Seitenlinie wahrscheinlich völlig vergessen! :)

Ihr habt alle mehr als positiv überrascht und habt zudem viele Sympathien gewonnen in Rheinbach, was ebenso bei vielen auf Gegenseitigkeit beruht von unserer Seite aus.

So macht Fußball wirklich Spaß und so macht - so komisch es auch klingen mag wenn man es sagt - sogar das verlieren "Spaß" mit allen. (Für alle Kritiker, natürlich sind Siege noch schöner!) :)

@ Jenny: HAMMER Spiel!

 

(Spielbericht: Trainer Chris Thimm 02.11.2011)

 

 

 

30.10.2011 6. Spieltag TuS Damen vs. Oedekoven Damen / Ergebnis 2-2 (2-1)

 

Kader:

Jenny E. - Natascha, Santa, Alina, Ina - Marina - Lisa K., Jenny S. - Inga - Jessi, Kathi

(Claro, Julia, Holzi)


Tore:

1:0 Eigentor Oedekoven (15. Minute)

2:0 Jessica Blum (20. Minute)

2:1 Oedekoven (35. Minute)

2:2 Oedekoven (75. Minute)

 

TuSsen auch im dritten Heimspiel ungeschlagen

Pünktlich um 10 Uhr erfolgte der Anstoß in Pützchen, Schiedsrichter der Partie war Hans-Albert Vianden.

 

Verändert auf drei Positionen auf Seiten von Pützchen fanden beide Mannschaften gut ins Spiel, wobei Pützchen von Beginn an das Heft in die Hand nahm und vor allem durch das eigene Kombinationsspiel überzeugen wollte und es auch über dies mal die komplette Spielzeit schaffte.

Nachdem Oedekoven lediglich durch zwei lange Bälle auf die sehr schnellen Stürmerinnen in die Spitze ansatzweise für Gefahr sorgte, spielte sich Pützchen nach vorn und konnte nach Flanke von Kathi in Führung gehen. "Unglücklich" köpfte hierbei die Oedekovener Abwehrspielerin den Ball über die eigene Torhüterin ins Tor zum 1:0 für die TuSsen.

Beflügelt durch die -wenn auch durch ein Eigentor- verdiente Führung spielte Pützchen weiter munter nach vorne und konnte nach einer traumhaften Flachpass-Kombination bis in die Spitze zu Jessica gelangen, die der gegnerischen Torhüterin aus 16 Metern keine Chance ließ und den Ball eiskalt ins linke Eck zum 2:0 setzte.

 

Die nächste Viertelstunde bestimmte man weiterhin sehr deutlich das Spiel, ließ Ball und Gegner laufen und konnte vor allem durch Mittelfeld-Regisseurin Inga Obst immer wieder gefährliche Aktionen im Spiel nach vorne setzen.

In der 35. Minute war es dann aber Oedekoven, die das Tor machten.

Nach einem erneut langen Ball in die Spitze hängte die schnelle Stürmerin von BWO ihre Gegenspierinnen ab und konnte allein auf Captain und Torhüterin Jenny zustürmend den Ball flach im Tor zum Anschlusstreffer versenken.

Bis zur Halbzeit dominierte Pützchen zwar weiterhin das Spiel, konnte aber nicht das wichtige 3:1 erzielen.

Somit ging es mit einer 2:1 Führung in die Kabinen.

 

In Halbzeit zwei dann dasselbe Spiel wie im ersten Durchgang.

Pützchen machte Druck, kombinierte sich oft bis vor den gegnerischen Strafraum, vermisste es allerdings das -wohl entscheidende- dritte Tor zu machen.

Stattdessen kam es wie so oft im Fußball:

Oedekovens Befreiungsschlag landete bei deren flinker Stürmerin, die erneut allein auf Torhüterin Jenny zu lief und den Ball zum 2:2 Ausgleich im Tor unterbringen konnte.

Selbst der Trainer von BWO war sichtlich über den gegebenen Treffer verwundert, weil seine Stürmerin mit ca. 3-4 Metern doch klar im Abseits stehend den Ball bekam.

Nun zählte der Treffer nun mal und Pützchen zeigte die restliche Viertelstunde eine spielerisch hochklassige Trotzreaktion:

So hatte man durch Stürmerin Jessica noch zwei mal die Chance in Führung zu gehen, als sie ebenfalls wie Inga und Kathi nur knapp an der Torhüterin scheiterte.

Kurz vor Schluß entschied der Schiedsrichter auf Abseits, obwohl Claro deutlich später als ihre Gegenspielerin startete. Seine zweite, möglicherweise Sieg entscheidende Fehlentscheidung bei einer sonst guten Leistung.

 

Mit dem 2:2 gelingt den TuSsen der Sprung auf einen einstelligen Tabellenplatz.

 

Fazit:

Ob wir heute einen Punkt gewonnen oder zwei Punkte "verloren" haben, kann jeder für sich selbst bewerten.

Für mich zählt heute aber nicht nur dieses Unentschieden sondern viel, viel mehr die Erkenntnis, dass ihr es über die gesamte Spielzeit geschafft habt, gut miteinander zu spielen. Ihr habt den Ball ruhig laufen lassen und auch auf engsten Raum sicheres Passspiel gezeigt.

Und ihr könnt euch sicher sein, bei solch einem Auftreten von uns werden es nicht nur viele Mannschaften schwer haben gegen uns sondern früher oder später werden wir auch zählbare Erfolge feiern können.

Zu dem Abseitstor sei gesagt, dass wir trotz solch einer für alle bis auf einen offensichtlichen Fehlentscheidung nicht nur damit leben müssen, sondern auch vor der eigenen Tür kehren sollten. Es sind zahlreiche Chancen, dieses Spiel (frühzeitig) für uns zu entscheiden, ungenutzt geblieben.

Also werden wir alle gemeinsam noch mehr an uns arbeiten, sodass wir in Zukunft eine bessere Verwertung unserer Möglichkeiten erzielen.

 

Kompliment an alle Spielerinnen heute, ihr habt ALLE ein wahrlich super gutes Spiel gemacht!

 

(Spielbericht: Trainer Chris Thimm 30.10.2011)


 

 

 

23.10.2011 5. Spieltag TuS Damen vs. Geislar Damen / Ergebnis 2-2 (0-2)

 

Kader:

Jenny E. - Jenny S., Kathi, Nina, Ina - Stephanie - Julia, Lenh - Inga - Marina, Santa

(Jessi, Holzi, Lisa K.)

 

Tore:

0:1 Geislar (20. Minute)

0:2 Geislar (40. Minute)

1:2 Inga Obst (60. Minute)

2:2 Inga Obst (65. Minute)

 

TuSsen beweisen großartige Moral

 

Vor rund 70 Zuschauern und bei sonnigen Temperaturen traf man im zweiten Heimspiel und emotionsgelandenen Derby auf die Eintracht aus Geislar.

Die ersten zehn Minuten der ersten Halbzeit beschränkten sich beide Mannschaften aufs abtasten, wollte doch niemand das Risiko eingehen schnell in Rückstand zu geraten.

In den Abwehrreihen stand die Viererkette vom TuS sehr sicher, da Geislar oftmals nur durch lange Bälle das Spielfeld zu überbrücken wusste.

Auf der Gegenseite gab es für den Angriff der TuSsen so gut wie kein durchkommen gegen die -zeitweise- sehr defensiv stehende 6er Kette des Gegners.

Während man auf TuS-Seite in der ersten Halbzeit vergangenen Mittwoch gegen Roisdorf vor allem durch das eigene Pass- und Kombinationsspiel zu überzeugen wusste, merkte man in der kompletten ersten Halbzeit vielen die Aufregung und Unsicherheit an.

Die Konsequenz war, dass die TuSsen selbst einfachste Bälle zu halbherzig spielten, die Bewegung zum Ball und Gegner fand überwiegend so gut wie gar nicht statt.

Es war also der Beweis, dass Fussball auch zum großen Teil Kopfsache ist.

 

Die daraus resultierende Führung für Geislar war daher zwar nicht zwingend verdient, jedoch auf jeden Fall gerecht zu diesem Zeitpunkt, da die Rückwärtsbewegung vor dem Gegentor praktisch gar nicht stattfand und es die Eintracht in der Saison wahrscheinlich schon deutlich schwerer hatte ein Tor zu erzielen als in dieser Situation.

Dass wie bereits geschrieben vieles im Fussball reine Kopfsache ist, bewies die restliche Spielzeit bis zum Ende der ersten Hälfte:

Anstatt eine "Trotz-Reaktion" zu zeigen, waren die meisten nun noch verunsicherter durch den Gegentreffer und Geislar machte es durch die dicht gestaffelten Defensivreihen nicht einfacher ein durchkommen der TuSsen zu ermöglichen.

Dass ein erneut blind geschlagener, langer Ball der Geislarer für die Stürmerin der Eintracht verhältnismäßig einfach zum 0:2 zu verwerten war, war bezeichnend für die erste Hälfte.

 

Mit einem 0:2 Rückstand ging es anschließend in die Kabine.

"Geweckt" wurden dann alle bei der Halbzeitansprache, in der sich die Mannschaft gemeinsam vornahm, in der zweiten Hälfte durch Kampf in das Spiel zu finden um dann das eigentlich gewohnte Kombinationsspiel zu zeigen.

 

Mit einem erneuten Team-Kreis an der Mittellinie demonstrierte man vor dem Anstoß der zweiten Halbzeit die Motivation und den Willen dieses Spiel noch drehen zu wollen.

Bereits wenige Minuten nach dem Anstoß hatte Jessica die Chance zum 1:2, scheiterte nach ihrem Solo aber an der Geislarer Torhüterin die in dieser Situation durch ihr gutes Stellungsspiel den Schuss parieren konnte.

 

Nach rund einer Stunde gelang den TuSsen dann aber endlich der verdiente Anschlusstreffer:
Ein verunglückter Befreiungsschlag aus der Abwehr von Geislar landete am 16er bei Inga, die den Ball trocken und platziert im Tor unterbrachte.

 

Nur fünf Minuten später spielten sich die TuSsen die nächste Großchance heraus, Geislar versuchte sich zwar mit einem -wie so oft- langen Ball aus der Affäre zu ziehen, jedoch konnte der Ball erneut gefährlich vors gegnerische Tor geflankt werden. Jessica versprang zunächst der Ball, jedoch ließ die Torhüterin der Eintracht den Ball nur abklatschen und blieb am Boden liegen, den Abpraller schoss Julia der auf der Linie rettenden Abwehrspielerin zunächst an den Kopf, ehe erneut Inga angerauscht kam und den Ball durch das Getümmel wohl überlegt zum viel umjubelten 2:2 Ausgleich im Tor unterbrachte.

Ob ein im 5-Meterraum begangenes Foul oder eine eigene Abwehrspielerin der Eintracht daran "Schuld" war, dass die Torhüterin am Boden liegen blieb und nach dem Tor behandelt werden musste, war in dem Getümmel nicht erkennbar.

 

Jedoch waren die anschließenden Beanstandungen beim Schiedsrichter der Eintracht gegenüber den TuSsen, den Ball nicht sofort ins Aus zu spielen, eher mit Zweifel zu betrachten.

Schließlich entschied der Schiedsrichter nicht nur auf weiterspielen und somit auf kein Foul, sondern sah aufgrund der Torchance auch keinerlei Grund das Spiel zu unterbrechen.

Da die Stürmerin der Eintracht auf dem Weg zum Wiederanstoß ihrem Frust über das Gegentor freien Lauf ließ, sah sie die gelbe Karte wegen Meckerns.

Wenige Sekunden später legte der Schiedsrichter dann nach und schickte die Stürmerin der Eintracht mit gelb-rot vom Feld.

Auf Nachfrage beim Schiedsrichter nach Abpfiff wofür es die zweite gelbe Karte und somit den Platzverweis gab, begründete er sein Handeln damit, dass die Stürmerin aus Geislar beim Anstoß den Ausspruch "Wenn ich jetzt keinen mit Absicht foule kannst du froh sein" und "ich hab keinen Bock mehr auf so einen behinderten Scheiss-Schiri" tätigte.

 

Nachdem wieder etwas Ruhe eingekehrt war, machte nur noch Pützchen das Spiel und hatte durch einige Chancen, u.a. durch Santa, sogar die Möglichkeiten dieses Spiel noch zu gewinnen.

Kurz vor Schluss tanzte Kathi dann die schwerfällig agierende Defensivreihe der Eintracht aus und konnte nur durch ein hartes Einsteigen am 16er gebremst werden.
Hierfür sah diese zu Recht die gelbe Karte.

Der anschließende Freistoß brachte nichts ein. Die TuSsen beherrschten zwar weiter den Rest der Partie, konnten die Überlegenheit aber nicht in ein Tor ummünzen.

 

Die größte Chance hatte kurz vor Ende Santa, die mit einem Fernschuss noch einmal dafür sorgte, dass sich die Torhüterin und wohl beste Spielerin der Eintracht erneut auszeichnen konnte, indem sie den Schuss über die Latte lenkte.

 

Kurz darauf war Schluss und die am Rand stehenden Freunde, Spielerinnen und Bekannte stürmten auf das Feld, um mit den TuSsen die grandiose Aufholjagd zu feiern und zu bejubeln.

Somit ist man zuhause weiterhin ungeschlagen und freut sich nächste Woche gegen Oedekoven wieder ein Heimspiel zu haben.

 

Fazit:

Das gesamte Team hat heute vor vielen Zuschauern eine großartige Moral bewiesen!
Wir haben uns nicht auf Provokationen eingelassen, vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir stattdessen einfach unser Ding gemacht und gezeigt, dass schöner Fussball gespielt werden kann!

Glückwunsch an alle Spielerinnen zu diesem -moralischen- Sieg heute!

Wenn ihr jetzt aber auch daran denkt was gewesen wäre, wenn wir in Halbzeit eins so aufgetreten wären wie im zweiten Abschnitt, dann wisst ihr dass es auch ein zählbarer Sieg hätte sein können!

Aber hätte, wäre, bringt bekanntlich nichts. Deswegen wissen wir, was wir dann eben  nächsten Sonntag  machen werden!


 

(Spielbericht: Chris Thimm 23.10.2011)

 

 

 

19.10.2011 4. Spieltag TuS Damen vs. Roisdorf Damen / Ergebnis 1-0 (1-0)

 

Frauen holen ihre ersten drei Punkte!

 

Bei eisigen Temperaturen um die 6°C trat man im ersten Heimspiel am Mittwochabend gegen den TuS aus Roisdorf an.

 

In Halbzeit 1 setzte man den Gegner von Beginn an unter Druck und ließ die Roisdorfer nur selten überhaupt über die Mittellinie kommen.

Vor allem das zentrale Mittelfeld wurde gut zugestellt, während gleichzeitig auch viel über die Außen lief.

Roisdorf strahlte nur ansatzweise Gefahr nach langen Abschlägen der Torhüterin aus, diese wurden aber stets rechtzeitig vor allem durch Kathi souverän geklärt.

In der Offensive spielte Inga ein ums andere Mal tödliche Pässe auf Jessica und Santa, jedoch schaffte es Roisdorf immer wieder einen Fuß dazwischen zu kriegen, sodass es vorerst beim 0:0 blieb.

In der 35. Minute gab es dann aber die Erlösung für alle TuSsen-Fans:

Jessica setzte sich auf der linken Seite gegen 2 Gegenspielerinnen durch, zog mit dem Ball am Fuß nach innen und bediente mustergültig Sturmpartnerin Santa, die ihren Torriecher bewies und beim 1:0 somit goldrichtig stand.

 

Mit einer hoch verdienten 1:0 Führung nach 45 Minuten ging es dann auch in die Kabine.

 

Im zweiten Durchgang startete man ebenfalls gut, verpasste es jedoch, das wahrscheinlich entscheidende zweite Tor zu machen.

Stattdessen wurde Roisdorf zunehmend mutiger im Spiel nach vorne, vor allem die schnelle Stürmerin von Roisdorf sorgte immer wieder für Gefahr über die Außen.

Auf der Gegenseite spielte man zwar gut nach vorne, konnte aber auch einen Freistoß, getreten durch Kathi, nicht in ein Tor ummünzen.

Zehn Minuten vor dem Ende dann die Schocksekunde für alle TuSsen:

Nach einem Abpraller stand die Roisdorfer Stürmerin frei vorm Tor und traf -zum Glück für alle TuSsen- nur die Latte. Hierbei sorgte wohl anscheinend das im Tor liegende Maskottchen "Volley" für das nötige Glück.

Dies war wie ein Weckruf für alle TuSsen, wollte man doch dieses Spiel in dem man bis auf wenige Minuten stets die Oberhand hatte, um jeden Preis gewinnen.

Kurz vor Ende gab es dann noch einmal Freistoß für Pützchen:

Kathi zirkelte den Ball aus rund 18 Metern in Richtung des linken Winkels, jedoch konnte die Großgewachsene Torhüterin aus Roisdorf den Ball zur Ecke wegfausten.

Nach 93 Minuten kam dann endlich der erlösende Pfiff für alle TuSsen,

der erste 3er war perfekt und die Heimpremiere mit neuen Trikots somit gelungen.

 

Fazit:

Gelungene Heimpremiere und endlich unsere verdienten ersten Punkte!!

Am Ende haben wir zwar ein bisschen Glück gehabt, aber man sollte es immer so sehen, dass sich dieses Glück erst erarbeitet werden muss!

Absolut TOP war die Unterstützung von allen Seiten,

mehr Zuschauer unter der Woche zu haben, als am Wochenende viele Herrenmannschaften war einfach super!

 

Am Sonntag treffen wir erneut auf ein Team das in der Tabelle noch vor uns steht und das es zu besiegen gilt um dem Saisonziel wieder ein Stück näher zu kommen.

 

GLÜCKWUNSCH ZUM ERSTEN SIEG !

 

Tussssseeeennn  -   ...........

 

(Spielbericht: Chris Thimm 20.10.2011)

 

 

 

TuS Pützchen - RW Hütte am 05.08.2011 / Ergebnis 1-0

 

Perfekte Voraussetzungen gab es bereits vor dem Spiel:

Der EDEKA-Markt Ötschmann in Schwarzrheindorf ließ es sich nicht nehmen, der Frauenabteilung des TuS für das Spiel gegen RW Hütte zwei Kisten Bier zur Verfügung zu stellen. Danke an dieser Stelle noch einmal!

 

Zum Spiel:

Mit perfektem Fußballwetter und perfekten Platzbedingungen  ging es ins Spiel, in dem sich die Mädels fest vorgenommen hatten von der Ersten Minute an zu zeigen wer der Herr im Hause ist.

 

Beide Mannschaften zeigten von Anfang an, dass es kein Freundschaftsspiel mit langem Abtasten werden würde. Es wurden viele Zweikämpfe gesucht im Mittelfeld, die beide Teams auch annahmen.

 

Bereits nach 10 Minuten hatte Pützchen die Erste Chance, als eine Ecke von Kathi durch die Abwehr von Hütte an den 16er abgewehrt wurde und Santa den Ball übers Tor jagte.

 

Vor allem über die linke Seite vom TuS lief sehr viel mit Svenja und Jessica, die den Ball oft gefährlich vors gegnerische Tor brachten. Im Sturmzentrum hatte man mit Lenh während des gesamten Spiels (!) eine Spielerin die so gut wie immer anspielbar war und fast schon unheimlich gut die Bälle behaupten und super weiter verteilen konnte.

 

Schrecksekunde dann gegen Mitte der Ersten Halbzeit, als Jojo nach einem Foul zu Boden ging und verletzt ausgewechselt werden musste. - Entwarnung gab es dann aber am nächsten Tag, so muss Jojo "nur" eine Woche aussetzen. Gute Besserung an dieser Stelle!

 

Kathi rückte anschließend für Jojo nach vorne, während Santa gemeinsam mit Caro und Julia hinten weitestgehend dicht hielt, nur selten kamen Angriffe von Hütte durch und noch seltener bis eigentlich nie waren diese dann auch gefährlich für Jennys Tor.

 

Sechs Minuten vor der Halbzeit belohnte sich die TuS dann endlich selbst, als Kathi einen Abspielfehler vom Gegner vor dessen eigenen Tor nutzte um sich den Ball zu holen und aus spitzen Winkel den Ball zum 1:0 an der Torhüterin vorbei ins Tor jagte.

Der Torjubel dazu war für Zuschauer und Gegner mit Sicherheit "leicht" ungewohnt, als man die Spielerinnen vom TuS mit Händebewegung in Richtung oberhalb des Kopfes über den Platz gehen sah, welche anscheinend das Pumporgan des Menschen symbolisch darstellen sollte. Zusätzlich hörte man von den Spielerinnen auf dem Platz dann auch noch das Gegenteil von Hass sagen, was dann auch den letzten Zuschauer endgültig schmunzeln ließ.

 

Mit dem 1:0 für TuS Pützchen ging es dann auch in die Halbzeit, in der man sich vornahm, die eigene Überlegenheit noch mehr zu nutzen und hinten zugleich noch sicherer zu stehen.

Beim nächsten Spiel sollte man sich zusätzlich vornehmen nur mit 11 Spielerinnen in die zweite Hälfte zu starten statt mit 12.

 

Ersteres gelang auch gleich zu Beginn der 2. Halbzeit, als Kathi den titschenden Ball  nur knapp neben das Tor setzte, als sie allein auf die gegnerische Torhüterin zu lief.

 

In der Folge war Pützchen bei einigen Kontern von RW Hütte zwar anfällig, aber so konnte sich auch Torhüterin Jenny das ein oder andere Mal auszeichnen.

Auch die ein oder anderen fragwürdigen Entscheidungen des Schiedsrichters brachte Pützchen nicht aus dem Konzept und machte vor allem das Mittelfeld perfekt dicht um dann über die Außen gefährlich nach Vorne zu kommen.

 

Nach Foul an Kathi vor dem gegnerischen 16er dann wieder eine Schocksekunde, als im Fallen eine Spielerin auf ihre Hand trat und Kathi so erst einmal für einige Minuten kurz pausieren musste.

Den nach sich ziehenden Freistoß feuerte Svenja dann aber in die Mauer, die sich somit leider nicht für ihre - vor allem läuferische - Leistung selbst belohnen konnte.

 

In der Folge zeigte Jessica gleich zwei mal hintereinander ein sehenswertes Solo von der Mittellinie bis an die Torauslinie, die nach innen gebrachten Pässe und anschließenden Torabschlüsse verfehlten das Tor jedes mal nur knapp.

 

Im defensiven Mittelfeld mit Natascha und im Angriff mit Inga zeigten auch die Neuen Spielerinnen, dass sie sich perfekt in die Mannschaft eingefügt haben und boten beide eine überzeugende Leistung auf ihren Positionen.

 

Gegen die schnelle Stürmerin von Hütte zeigte vor allem Santa, dass Zweikampfstärke läuferische Unterlegenheit wett machen kann, schade war hierbei nur, dass sich einige Spielerinnen von Hütte, speziell die Stürmerin mit der Nr.9 nur noch mit Beleidigungen versuchten weiter zu helfen.

 

Nach 93 Minuten war dann auch schluss und Pützchen konnte den ersten, letztendlich hoch verdienten Heimsieg feiern.

  • Fazit:

Nicht nur taktisch sehr diszipliniert, sondern auch spielerisch, läuferisch und kämpferisch eine super Leistung von allen!

Vielleicht besonders hervorzuheben ist heute Lenh, die teilweise wirklich grandiose Bälle gespielt hat und so gut wie immer anspielbar war und den Ball behauptet hat!

 

Wenn man es nicht besser wüsste, hätte man uns heute keinenfalls angemerkt im Spiel, dass wir weder mit dieser Formation, noch in dieser Zusammenstellung was die Spielerinnen betrifft, jemals zusammen gespielt haben.

 

Seid stolz auf euch, arbeitet weiter so diszipliniert in der Vorbereitung wie bisher, dann werden wir unser Saisonziel mit Sicherheit erreichen, davon bin ich überzeugt!!

 

Danke auch an dieser Stelle an Anke für die Leitung des Verkaufs während des Spiels und natürlich an alle Leute die mitgewirkt und zugeschaut haben!

 

(Spielbericht: Chris Thimm)